Das letzte Buch von Boriana Musseva wurde veröffentlicht: Das Delikt im Internationalen Privatrecht.
Das Buch ist die erste bulgarische aktuelle Untersuchung des Internationalen Deliktsprivatrechts. Im Zentrum der Analyse liegt Verordnung Rom II, die nach dem 11 Januar 2009 in allen EU-Mitgliedstaaten, einschließlich in Bulgarien, bei unerlaubter Handlung mit ausländischem Bezug direkt anwendbar ist. Die innerstaatliche bulgarische Rechtslage, die im Kapitel XI des IPR – Gesetzbuches wie auch in anderen Quellen beinhaltet ist, wurde auch dargestellt. Die findet begrenzte Anwendung in den Fällen, die außerhalb des Anwendungsbereiches der Verordnung fallen. Spezielle Aufmerksamkeit wurde des Zusammenhanges und der Mitwirkung zwischen Verordnung Rom II und Verordnung Rom I, die das anwendbare Recht bei vertraglichen Verhältnisse regelt, gewidmet.
Das Buch bietet eine volle Systematik der Bestimmung des anwendbaren Deliktsrechts seitens des bulgarischen Gerichts. Es wurde eine fachliche Kommentierung des Bereiches, der Prinzipien und der Anwendung von den Normen des IPR der unerlaubten Handlung ausgearbeitet. Ausführlich untersucht sind die grundlegenden Entscheidungen des EuGH, die führende dogmatischen Konstruktionen der bulgarischen und der ausländischen Theorie, sowie rechtsvergleichende Lösungen von mehr als 20 europäischen Länder.
Das Herangehen ist pragmatisch: jede Norm wurde auf Grund ihren Voraussetzungen und ihrer Anwendung in der Praxis ausgewertet. Für Veranschaulichung sind mehrere Beispiele aus dem realen Leben benutzt.
Das Buch ist für Anwälte mit ausländischen Mandanten, für Richter, Rechtswissenschaftler und Studenten mit Interessen im Bereich des Internationalen Privatrechts vorgesehen.